Gelesen Juli 2020

Hier seht ihr die Bücher, die ich im Juli 2020 gelesen habe und ihr bekommt einen ersten Eindruck. Die ausführlichen Rezensionen folgen.
Falls es schon eine Rezension auf meinem Blog gibt, gelangt ihr mit einem Klick auf den Titel direkt bei der Rezension.

Gelesene Bücher Juli 2020:
– Vier Bücher
– 1.431 Seiten

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Julia Kröhn: „Riviera – Der Weg in die Freiheit“
Erschienen am 15. Juni 2020 im Blanvalet Verlag
ISBN: 978-3734108099


Klappentext:
„Frankfurt, 1938: Für die Nazis gilt die Sehnsucht nach Italien als »urdeutscher Trieb«, und Reisen dorthin erfreuen sich weiter großer Beliebtheit. Salome nutzt die Trips nach Rom, die das Reisebüro ihres Vaters organisiert, um jüdischen Familien zur Ausreise aus Deutschland zu verhelfen. Als Mussolini diese nicht länger in seinem Land duldet, flieht sie mit ihnen über das Mittelmeer nach Frankreich. Auf einem ihrer waghalsigen Unternehmen begegnet sie Félix, und die Gefühle von einst sind wieder da. Als der Krieg aufflammt und die deutsche Wehrmacht Frankreich überrennt, wird die Lage für die jüdischen Emigranten immer prekärer – und Salome und Félix müssen sich zwischen Liebe und Widerstand entscheiden …“

Meine Meinung:
Auch wenn die Meinungen zu dieser Reihe sehr auseinander gehen: Ich mag die Reihe. Sie hat mich sehr begeistert, vor allem den zweiten Teil fand ich emotional nochmal intensiver und packender. Hier findet ihr meine ausführliche Rezension.

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Cristina Caboni: „Die Gartenvilla“
Erschienen am 15. Juni 2020 im Blanvalet Verlag
ISBN: 978-3734107986


Klappentext:
„In den 50er Jahren träumt die junge Eva von einer Karriere als Schauspielerin in verheißungsvollen Amerika. Doch als Glanz und Ruhm ausbleiben und sie sich in den gutaussehenden Michele verliebt, bricht sie alle Zelte ab und folgt ihm in seine Heimat Italien, in eine Villa ans glitzernde Meer, wo sie eine Familie gründet. Das Leben könnte süßer nicht sein – bis eine verhängnisvolle Begegnung alles verändert …
Positano in der Gegenwart: Die zwanzigjährige Milena wächst bei ihrem Großvater Michele auf. Ihre Großmutter Eva, die vor Jahrzehnten auf geheimnisvolle Weise verschwand, hat sie nie kennengelernt, doch als im Garten ein vergrabener Leichnam gefunden wird und alle vor einem Rätsel stehen, begibt sie sich auf Spurensuche … „


Meine Meinung:
Ein Buch zum Genießen. Wunderbar sinnlich und atmosphärisch. Hier findet ihr meine ausführliche Rezension.

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Mirko Zuleger: „Der unsichtbare Pilot: Und der Himmel war blau“
Erschienen am 05. Mai 2020, im Selbstverlag
ISBN: 979-8636735175


Klappentext:
„Nur wer einen Krieg überlebt hat, kann wahre Geschichten aus 1. Hand erzählen. Mein Großvater Kurt Eismann wurde 1920 geboren und war bereits mit 19 Jahren als Wehrmachtspilot in ganz Europa und auch in Afrika im 2. Weltkrieg unterwegs. Er flog alle möglichen Flugzeugtypen, war ausgebildet auch für die sogenannten „deutschen Wunderwaffen“ – wie die Me 262. In Ungnade gefallen, wurde er später als Sanitätsflieger nach Russland geschickt. Er überlebte zusammen mit seinem Freund alle anderen Piloten seiner Staffel. Wieder und wieder holte er Verwundete von der Front und aus den Kesseln. Im Krieg blieb er einfach „unsichtbar“. Nach allem, was er im 2. Weltkrieg und später in der DDR erlebt hatte, sagte er zu uns später sehr oft: „Ich hätte niemals gedacht, dass ich so alt werde.“Und außerdem beschäftigte ihn fortwährend die Frage, wie nur „alles soweit kommen konnte“. Dieses Buch soll nicht alles wiederholen, was über die Geschichte schon bekannt ist. Um die unbekannten Episoden geht es. Und darum, dass wir heute genauso in der Lage sind, epische Irrtümer und Fehler zu begehen, wie die Deutschen damals. Wir sind kein bisschen besser.“

Meine Meinung:
Ein großartiges Buch. So berührend und stark. Unbedingt lesen. Hier findet ihr meine ausführliche Rezension.

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Eva-Maria Bast: „Margeritenjahre“
Erschienen am 08. Juli 2020 im Gmeiner – Verlag
ISBN: 978-3839227350


Klappentext:
„Revolutionen, Unruhen, der Vietnamkrieg, Blumenkinder, Hippies und ein Café: 1968 ist ein Jahr der Gegensätze. Während sich Karl nach seiner geglückten Flucht aus der DDR in die hübsche Revolutionärin Anni verliebt, ist Melissa am Bodensee damit beschäftigt, ihr Elternhaus in ein Café umzuwandeln. Auch Susanne in Amerika und Sophie in Paris erleben stürmische Zeiten: Die Morde an Martin Luther King und Robert Kennedy sowie die Maiunruhen lassen sie einfach nicht zur Ruhe kommen.“

Meine Meinung:
Ein sehr aufregendes Buch, es zeigt ein authentisches Bild der bewegten 60er Jahre. Durch die vielen verschiedenen Schauplätze bekommt man viel Weltgeschichte mit. Hier findet ihr meine ausführliche Rezension.

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