Gelesen Februar 2019

Hier seht ihr die Bücher, die ich im Februar 2019 gelesen habe und ihr bekommt einen ersten Eindruck. Die ausführlichen Rezensionen folgen.
Falls es eine Rezension auf meinem Blog gibt, gelangt ihr mit einem Klick auf den Titel direkt bei der Rezension.

Gelesene Bücher im Februar 2019
– vier Bücher
– 1.211 Seiten

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Nora Elias: „Die Frauen der Familie Marquardt“
erschienen am 16. Juli
Goldmann, ISBN:978-3442486533

Klappentext:
„Köln 1908: Caspar Marquardt herrscht in seinem Kaufhaus wie ein König über die Welt des Luxuskonsums. Da er keine Söhne hat, soll ein entfernter Verwandter sein Erbe werden – eine Provokation für seine älteste Tochter Louisa, die das Geschäft gerne selbst führen möchte. Doch nicht nur ihr Schicksal ist mit dem Kaufhaus verbunden. Während sich die kapriziöse Sophie in einen Konkurrenten ihres Vaters verliebt, sucht die unehelich geborene Mathilda ihren Platz in der Gesellschaft. Folgenschwere Konflikte machen die Schwestern gleichermaßen zu Verbündeten und Rivalinnen …“

Mein Eindruck:
Dieses Buch war mein Highlight in diesem Monat: Auf keiner Seite habe ich mich gelangweilt, ich muss noch sehr oft an die Geschichte und die Hauptfiguren zurück denken. Ein wirklich gutes Buch! Und diese heftige Wendung am Schluss…!

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Penelope Fitzgerald: „Die Buchhandlung“
erschienen am 08. Dezember 2014
insel Taschenbuch, ISBN: 978-3458360469

Klappentext:
„In einem kleinen verschlafenen Dörfchen an der englischen Küste hätte niemand daran gedacht, eine Buchhandlung zu eröffnen – außer Florence Green. Sie erwirbt dort ein Domizil für ihr Vorhaben und lässt sich nicht auch von nichts und niemanden entmutigen.“

Mein Eindruck:
Durch die Verfilmung des Buches unter dem Titel „Der Buchladen der Florence Green“ bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Wieder muss ich sagen: Das Buch ist deutlich besser als der Film – auch wenn der Film wirklich nicht schlecht ist!
Aber die Sprache von Penelope Fitzgerald ist so fein – und auch dieser versteckte Humor zwischen den Seiten. Wunderbar!

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Susan Kay: „Die Königin“
erschienen am 01. Januar 1996
Scherz, ISBN: 978-3502193555

Klappentext:
„Dies ist der fesselnde Roman einer großen Königin und zugleich das Portrait einer Frau voller Leidenschaft, die im Zwiespalt steht zwischen Krone und persönlichem Empfinden; zwischen dem Machtstreben als Herrscherin über ein wachsendes Weltreich und der Erfüllung weiblicher Sehnsucht.
Kaum jemals wurde Elisabet I. so menschlich dargestellt und ihrer Gefühlswelt so verständlich gemacht wie in diesem großartigen Lebensroman.
Hier entsteht das Bild einer kühnen, liebenden und leidenden Frau; einer Frau, die eine außergewöhnliche Ausstrahlung gehabt haben muss, vor allem auf Männer, die sie bis ins Alter zu bezaubern vermochte. Die Beweggründe ihres oft zwielichtigen Handelns werden sichtbar und ihre politischen Schachzüge und ihre inneren Kämpfe ebenso spannend geschildert wie das glanzvollle Leben am Hof.“

Mein Eindruck:
Da ich im Februar den Film „Maria Stuart: Königin von Schottland“ im Kino gesehen habe, musste ich dieses Buch einfach lesen. Es ist wirklich etwas ganz Besonderes: Möchtet ihr Elisabeth I. von Kindesbeinen an kennenlernen, ihren Lebensweg nachverfolgen, dann lest dieses Buch. Da ist wirklich alles drin! Aber: Nimmt euch Zeit für dieses Buch – es ist Nichts, was man mal eben in 1-2 Tagen runterliest – ich habe 16 Tage gebraucht.

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Véronique Olmi: „Meeresrand“
erschienen am 01. August 2004
btb, ISBN:978-3442732296

Klappentext:
“ Einmal sollen ihre beiden Söhne das Meer sehen. Das hat sie sich fest vorgenommen. Es ist ihre erste Reise und die letzte. Eine Reise ins Herz der Verzweiflung.“

Mein Eindruck:
Zu dem Buch „Meeresrand“ möchte ich folgendes loswerden: Ich habe geweint. Es ist so traurig, so tragisch, so verstörend. Auch wenn nur 125 Seiten dünn – was für eine Geschichte.
Auf dem Cover steht „Ein unvergessliches Buch!“ – und genau so ist es. Vergessen werde ich dieses Buch nie.

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Alle vier Bücher sind keine Neuerscheinungen, da ich mal ein bisschen was von meinen SuB abbauen wollte.





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