Gelesen Juli 2019

Hier seht ihr die Bücher, die ich im Juli 2019 gelesen habe und ihr bekommt einen ersten Eindruck. Die ausführlichen Rezensionen folgen.
Falls es schon eine Rezension auf meinem Blog gibt, gelangt ihr mit einem Klick auf den Titel direkt bei der Rezension.

Gelesene Bücher Juli 2019:
– Drei Bücher
– 1.245 Seiten

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Marie Lamballe: „Café Engel – Schicksalhafte Jahre“
erschienen am 28.Juni 2019
Lübbe, ISBN: 978-3404178339

Klappentext:
“ Wiesbaden, 1951. Dem Café Engel stehen turbulente Zeiten bevor. Gleich neben dem Traditionscafé der Familie Koch sorgt ein Konkurrent mit modernem Flair für Aufsehen. Während Hilde Koch verzweifelt versucht, ihre Eltern von einer Modernisierung des Cafés zu überzeuge, droht auch ihre hart erkämpfte große Liebe zu scheitern. Um das Glück ihrer beiden Brüder steht es nicht besser: Frauenschwarm Wilhelm verstrickt sich in flüchtige Affären, während sein Herz heimlich für eine Frau schlägt, die für ihn unerreichbar ist. Und sein älterer Bruder August verliebt sich nach seiner Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft ausgerechnet in eine junge Russin – ohne zu ahnen, dass seine Wahl die Familie zu spalten droht ..“


Meine Meinung:
Mir hat der zweite Teil deutlich besser gefallen, als der erste Teil. Ich weiß nicht ganz genau, woran es lag, aber ich vermute mal, dass die Hauptfiguren einfach menschlicher waren und logischer gehandelt haben. Und: Ich fand diese Aufbruchstimmung in diesem Teil sehr greifbarer, diese Hoffnung der Hauptfiguren, dass nun alles irgendwie gut wird. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.

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Linda Winterberg: „Aufbuch in ein neues Leben – Die Hebammen-Saga“
erschienen am 12. Juli 2019
Aufbau Taschenbuch, ISBN: 978-3746635460

Klappentext:
„Berlin 1917: Edith, Margot und Luise könnten unterschiedlicher nicht sein, als sie sich bei der Hebammenausbildung kennenlernen. Was sie jedoch verbindet, ist ihr Wunsch nach Freiheit und Selbständigkeit – als Flucht vor dem dominanten Vater, vor der Armut der Großfamilie oder den Schatten der Vergangenheit. In einer Zeit, in der die Welt im Kriegs-Chaos versinkt, ist die Sehnsucht nach Frieden genauso groß wie das Elend, mit dem die drei Frauen täglich konfrontiert sind. Aber sie geben nicht auf, denn sie wissen, dass sie jeden Tag aufs Neue die Chance haben, Leben zu schenken …“

Meine Meinung:
Was für ein Buch! Von der ersten Seite an, war ich von der Geschichte und von den Hauptfiguren tief beeindruckt. In den Zeiten, in denen ich nicht lesen konnte, war ich ganz oft in Gedanken in dem Buch – überlegte mir, wie es wohl weitergehen könnte. Selten hat mich eine Geschichte so nachhaltig beeindruckt, wie dieses Buch. Die Hauptfiguren sind so stark, aber auch nicht unfehlbar. Und die Handlung… Leute, legt Taschentücher bereit. So emotional. Da liefen bei mir oft, sehr oft, die Tränen.

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Patrick Hertweck: „Maggie und die Stadt der Diebe“
erschienen am 14. August 2017
Gulliver, ISBN978-3407749086


Klappentext:
„New York, 1870. Maggie ist auf der Flucht. Mephisto Mose, der sagenumworbene Herrscher über die New Yorker Unterwelt, ist hinter dem Waisenmädchen her. Doch weshalb hat er ein solches Interesse an ihr? Auf der Suche nach einem Versteck irrt Maggie durch die Slums von Manhattan und trifft auf eine Bande junger Diebe, die sie bei sich aufnehmen. Aber die Verfolger lassen nicht locker und Maggie spürt, dass sie sich endlich ihrer Vergangenheit stellen muss.“

Meine Meinung:
Eigentlich lese ich Jugendbücher nicht sooo gerne. Bei diesem musste ich aber eine Ausnahme machen: Freiburger Autor UND dann auch eine Geschichte, die in New Yorks Vergangenheit spielt.
Zum Buch ist zu sagen: Ich fand es gut! Es hat mich bestens unterhalten, auch wenn das Rätsel jetzt nicht schwer zu durchschauen war. Die Sprache von Partick Hertweck ist richtig gut, er umschreibt nicht ewig, trotzdem baut sich eine wunderbare, dichte Atmosphäre auf. Und Maggie habe ich schnell in mein Herz geschlossen.

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